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Bücher AS Rezensionen

"Wie? Viele Welten?" Band I

von Achim Schulz
ISBN    978-3-927544-76-5

Es ist nicht so einfach, ein Buch zu schreiben über Themen, die nun wirlich nicht die ganze Welt interessieren - oder vielleicht doch?


Wo lebst du? Wann?

Zwei kolossal schwierige Fragen, denn 'wo' und 'wann' gehören immer unbedingt zusammen, zumindest seit Albert Einstein seine 'vierdimensionale Raumzeit' postulierte, nach welcher es keine Zeit ohne zugehörigen Raum gibt. Ja, nee, ist klar, nicht?
Das erscheint noch nicht soo kompliziert, da wir ja wissen, dass es in New York 8 h morgens ist, wenn es in Giesenkirchen (Ortsteil von Mönchengladbach in NRW, Deutschland) 14 h ist, während unsere Freunde in Hong Kong gerade zu Bett gehen - jeder Ort hat seine eigene Zeit - das ist den meisten klar. Dass Zeitunterschiede in wesentlich größeren Entfernungen wesentlich unterschiedlicher sein müssen, klingt auch noch logisch.

Wenn wir aber sagen, dass 'Zeit fließt', dann muss eine 'stehende Zeit' zum Widerspruch führen, da sie nur für jemanden denkbar ist, für den die Zeit weiterhin fließt, so dass die angenommene Stillstandzeit überhaupt erst wahrnehmbar wird (siehe "Kritik der reinen Vernunft", Immanuel Kant). Könnte man die Zeit anhalten, wie lange „stünde“ sie dann still?
Das scheinbare Fließen der Zeit wird von den meisten Physikern und Philosophen als ein rein subjektives Phänomen oder als Illkusion angesehen.
Isaac Newton schrieb über die Zeit: „Die absolute, wahre und mathematische Zeit verfließt an sich und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung auf irgendeinen äußeren Gegenstand.“ (Mathematische Prinzipien der Naturlehre, London 1687) Der Begriff „absolute Zeit“ galt in der Physik bis zur Formulierung der Relativitätstheorie 1905 durch Albert Einstein. Dummerweise verstehen wir heute immer noch den (nachweisliche falschen) Newton'schen Erklärungsversuch.
Wahrscheinlich hängt unser Zeitempfinden eng mit unserem persönlichen 'Bewusstsein' zusammen, das ebenso wenig physikalisch erklärbar ist und immer noch zu unseren größten Rätseln zählt. Zurzeit arbeite ich an den Grundlagen für mein nächstes Buch "Ständig Unter-Bewusstsein?"

Unsere Vorstellung einer 'allgemein gültigen Zeit' ist leider nicht realisierbar und existiert nur in und durch unserer Vorstellung. Das macht sich auch deutlich an den vielen unterschiedlichen Zeitmessungen, die es heute noch gibt: neben Mondjahren werden auch Sonnenjahre gezählt, die islamische Zeitrechnung beginnt am 1 Muharram = 16. Juli 622.Auf 32 Sonnenjahre kommen ca. 33 Mondjahre, daher läuft der iranische Sonnenkalender dem islamischen Mondkalender ca. 42 Jahre hinterher - und wir müssen alle 4 Jahre den 29. Februar einfügen, weil sonst unsere Zeitrechnugn aus dem Ruder laufen würde.

Die für mich beiden treffendsten Aussagen zu 'Zeit' stammen von Augustinis von Thagaste, 354-430 v.Ch.: „Was also ist ‚Zeit‘? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht.“ (Confessiones XI, 14) und Michael Ende Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit.“ (aus Momo 1973).


Und das alles ist nur das Entree zu "Wie? Viele Welten?" - lesen Sie selbst weitere An- und Einsichten und lassen Sie sich collateral dabei begleiten von den 'massiv einwirkenden' e-Collagen eines Urwüchsigen der Formen und Farben.

Rezensionen eines solchen neuartigen "collateral art" Werkes sind also nicht ganz so einfach, und der Autor dankt explizit den Bemühungen lieber Zeitgenoss/innen.


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